Seminar MalerCompact am 10.01.2017 in Chemnitz und 11.01.2017 in Niedergurig

„Ein Betrieb ohne Gefährdungsbeurteilung ist wie Fahren ohne Führerschein. Wann man erwischt wird, ist nur eine Frage der Zeit.“
Das Thema Arbeitssicherheit beschäftigt die Betriebe dauerhaft. Für Maler- und Lackiererbetriebe ist es zwar ein lästiges Thema, aber es wird immer wichtiger, weil die Berufsgenossenschaften und Arbeitsschutzbehörden zunehmend kontrollieren, dass die Arbeitsschutzvorschriften eingehalten werden.
Nach dem Arbeitsschutzgesetz (ArbSchG) und der Unfallverhütungsvorschrift „Grundsätze der Prävention“ (DGUV Vorschrift 1) sind alle Arbeitgeber – unabhängig von der Anzahl der Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter – dazu verpflichtet, eine Gefährdungsbeurteilung durchzuführen.

  • § 5 ArbSchG regelt die Pflicht des Arbeitgebers zur Ermittlung und Beurteilung der Gefährdungen und konkretisiert mögliche Gefahrenursachen und Gegenstände der Gefährdungsbeurteilung.
  • § 6 verpflichtet Arbeitgeber, das Ergebnis der Gefährdungsbeurteilung, die von ihm festgelegten Arbeitsschutzmaßnahmen und das Ergebnis ihrer Überprüfung zu dokumentieren.

Der Arbeitgeber kann die Gefährdungsbeurteilung selbst durchführen oder andere fachkundige Personen, z. B. Führungskräfte, Fachkräfte für Arbeitssicherheit oder Betriebsärzte, damit beauftragen, wobei die Verantwortung für die Durchführung der Gefährdungsbeurteilung und die Umsetzung der Ergebnisse beim Arbeitgeber verbleibt.

Weitere Informationen finden Sie hier.

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16. Dezember 2016